Antoneta erzählt von dem schrecklichen Ereignis in Serbien: Ich dachte, ich würde als Prostituierte enden, ich sah den Horror mit eigenen Augen
Die Kandidatin der Kolumne „Përputhen“, Antoneta, war heute in der Sendung „Pop Culture“ zu Gast, wo sie im Interview mit Dojna Mema von ihrer Reise nach Serbien erzählte. Antoneta sagte, sie habe mit eigenen Augen das Grauen gesehen, als sie in einem Bus nur mit Serben saß und alle über sie und ihre Freundin sprachen.
„Ich bin mit Freunden mit dem Bus nach Serbien gefahren, und eines der Mädchen wurde an der Grenze angehalten. Wir waren nur mit Serben im Bus, die uns wegen unserer Verspätung beschimpften und nur „Albaner, Albaner“ sagten. Es war Mitternacht, im Bus lief ein Horrorfilm, und es war unheimlich, weil alle über uns redeten. Wir hatten keine Kontaktnummer von der Person, die auf uns warten würde, weil wir mitten auf der Straße anhielten und uns nicht verständigen konnten, weil niemand dort Englisch sprach. Nur eine Person kannte uns, und sobald sie sagte, sie würde uns helfen, begann sie einfach nur noch zu telefonieren. Es wurde eine sehr unangenehme Situation. Wir wussten nicht, wo wir landen würden. Meine Freundin begann zu beten, und ich dachte: Antoneta, du bist ein Mädchen, deine Eltern haben sich aufgeopfert, und du kannst nicht als Prostituierte enden“, sagte Antoneta.
Auf die Frage von Dojna Mema, warum sie diese Reise unternommen habe und was sie in Serbien tun wolle, antwortete Antoneta: „Ich war im Rahmen einer Schulung dort, bei der sich Studierende aus verschiedenen Ländern Europas treffen. Aber auch, um Barrieren abzubauen und eine Annäherung zwischen Serbien, Albanien und dem Kosovo zu schaffen.“
„Als wir dort ankamen, packte uns das Mädchen mit einem sehr kleinen Auto, drei Personen und vier Koffern zusammen. Wir fragten überhaupt nicht danach. Wir hatten solche Angst, waren aber auch froh, dass wir entkommen waren“, sagte Antoneta.



